Lidstraffung bei Schlupflidern (Dermatochalasis)
Überschüssige Haut und Schwellungen an den Oberlidern können nicht nur das Aussehen beeinträchtigen und dadurch einen müden oder traurigen Eindruck vermitteln, sondern auch das Gesichtsfeld einschränken. Mit einer Lidstraffung wird das überschüssige Gewebe entfernt, um Ihre Augenpartie zu straffen und das Gesichtsfeld wieder zu erweitern. Das Verfahren wird ambulant und schonend in meiner Ordination in Brixen, Südtirol durchgeführt, sodass Sie schnell wieder fit sind. Das Ergebnis ist nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend.

Wie erkennt man Schlupflider (Blepharochalasis)?
Schlupflider äußern sich durch erschlaffte, überschüssige Haut im oberen und äusseren Augenlidbereich. Häufig hängt die Lidhaut bis auf den Wimpernrand, was das Gesicht müde oder älter wirken lässt. Folgende Symptome sind die Folge:
- Sichtbehinderung: Die hängende Lidkante kann das obere Gesichtsfeld einschränken.
- Optische Erschöpfung: Schwere Augenlider führen zu ständiger Augenanstrengung, Kopfschmerzen oder Augenbrennen.
- Ästhetik: Überschüssige Lidhaut kann Fältchen bilden und das Augen-Make-up erschweren.
Um Schlupflider zu diagnostizieren, genügt in der Regel eine klinische Untersuchung durch den Lidchirurgen. Zusätzlich kann durch eine Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) objektiv feststellen, ob das Gesichtsfeld durch die Schlupflider bereits eingeschränkt ist.
Wie läuft eine Schlupflid-OP (Lidstraffung, Blepharoplastik) ab?
Voruntersuchung: Im Rahmen einer Untersuchung an der Spaltlampe wird die genaue Lidmorphologie analysiert und der Hautüberschuss vermessen. Es erfolgt eine detaillierte Besprechung der individuellen Erwartungen, der OP-Technik und eine Risikoaufklärung.
OP-Vorbereitung: Die OP erfolgt in Lokalanästhesie (Injektionsanästhesie am Oberlid). Vor der Schnittführung wird die überschüssige Haut präzise markiert, um ein symmetrisches Ergebnis zu garantieren.
Eingriff:
- Hautschnitt exakt in der Lidfalte, um die Vernarbung zu minimieren.
- Abtragung von Haut- und Fettüberschuss (je nach Befund ggf. schonendes Entfernen von Fettpölstern) und Straffung des darunterliegenden Muskels (Musculus orbicularis oculi). Sorgfältige Blutsstillung durch Elektrokauterisation.
- Adaptation der Hautränder mit feinen, später zu entfernenden Nähten.
Dauer: Rund 30-40 Minuten pro Lid, als ambulanter Eingriff
Nachbehandlung:
- Kühle Kompressen und antientzündliche Augentropfen oder Salben.
- Kontrolltermine nach 1–3 Tagen und nochmals nach 1 Woche, um Fäden zu entfernen.
Wie lange ist die Erholungszeit nach der Schlupflid-OP?
- Erste 1–3 Tage: Schwellung und kleine Hämatome (Bluterguss) sind normal. Kühle Kompressen minimieren beides. Wichtig ist körperliche Schonung: Verzicht auf Sport, Sauna oder schweres Heben.
- 1 Woche: Die Fäden werden entfernt. Die meisten Schwellungen beginnen zu schwinden, Blutergüsse werden blasser.
- 2–4 Wochen: Narben verblassen zunehmend und sind mit Make-up gut kaschierbar. Alltagsaktivitäten und leichte körperliche Betätigung sind meist wieder möglich.
- 6–8 Wochen: Endergebnis erkennbar: Die Lidkontur ist definiert, Narbenrötung minimal. Volle Belastbarkeit ist wieder erlaubt.
Resultat nach Schlupflid-OP
- Ästhetik: Das Ergebnis ist eine straffe, jugendlichere Lidpartie ohne überhängende Haut. Ihre Augen wirken offener, wacher und harmonischer zum Rest des Gesichts.
- Funktion: Das obere und äussere Gesichtsfelds wird von Einschränkungen befreit. Die Augen werden weniger belastet. Verbesserte Symmetrie beider Lider, wenn vorher eine Asymmetrie bestand.
- Narbenverlauf: Der operative Schnitt verläuft in der natürlichen Lidfalte, deshalb sind Narben kaum sichtbar. Langfristig verblassen sie zu feinen, unauffälligen Linien.

Warum Schlufplider bei Prof. Steger operieren? (Südtirol)
Als Ihr Lidchirurg sind Sie bei mir in den besten Händen. Sie profitieren von meiner langjährigen operativen Erfahrung aus meiner augen- und lidchirurgischen Tätigkeit an der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität von Liverpool (UK).
Dabei ist es mein Ziel, jeden Patienten ganzheitlich als Mensch mit individuellen Bedürfnissen zu verstehen und gemeinsam die ganzheitlich beste Lösung für jede Einzelperson zu finden.
