Crosslinking bei Keratokonus – Stabilisierung der Hornhaut

Augenchrirug Dr. Bernhard Steger

von Augenchirurg Prof. Dr. Bernhard Steger (Brixen, Südtirol)

Was ist Keratokonus?

Keratokonus ist eine schleichende Form der Hornhauterkrankung, bei der sich das normalerweise runde, klare Gewebe Ihrer Hornhaut verdünnt und kegelförmig vorwölbt. Diese Veränderung führt zu einer Hornhautverkrümmung, die als verzerrtes oder verschwommenes Sehen bemerkt wird, da Lichtstrahlen nicht mehr gleichmäßig gebündelt werden. Die fortschreitende Sehverschlechterung tritt meist einseitig auf und lässt sich mit Brille nicht ausreichend korrigieren. Besonders häufig treten erste Symptome in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter auf und verschlechtern sich ohne Behandlung meist schrittweise. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung ist entscheidend, um Ihre Sehkraft langfristig zu erhalten und einer späteren Notwendigkeit für eine Hornhauttransplantation vorzubeugen. Dank moderner diagnostischer und chirurgischer Technologien können wir in meiner Praxis in Brixen, Südtirol, individuell die beste Lösung für Ihr Auge finden.

Bei Keratokonus kommt es zu einer krankhaften Verformung der Hornhaut. Dadurch entsteht eine fortschreitende Hornhautverkrümmung, die das Sehen erheblich beeinträchtigt.

Diagnose & Symptome

In der Praxis von Dr. Bernhard Steger in Brixen (Südtirol) beginnt jede Keratokonus-Abklärung mit einer ausführlichen Vermessung und klinischen Beurteilung Ihrer Hornhaut. Mittels Hornhaut-Topografie wird die exakte Form analysiert, die Pachymetrie misst die Dicke, und eine Spaltlampen-Untersuchung deckt erste Risse oder Vernarbungen auf. Typische Anzeichen, die auf Keratokonus hindeuten, sind:

  • Unschärfe und Verzerrung: Ihre Sicht kann sowohl in der Ferne als auch in der Nähe diffus oder „gespenstisch“ wirken.
  • Lichtempfindlichkeit: Blendungen, vor allem bei Nachtfahrten oder hellem Sonnenlicht, werden stärker wahrgenommen.
  • Instabile Sehstärke: Häufige Anpassungen der Brillenglasstärke sind nötig, da die Hornhautkontur nicht konstant bleibt.

Die frühzeitige Diagnose bei Ihrem Augenarzt in Brixen, Südtirol  ist entscheidend, um das Fortschreiten des Keratokonus zu verlangsamen und eine gezielte Therapie einzuleiten.

Eine Hornhaut-Topografie ermöglicht die detaillierte Analyse und Früherkennung von Keratokonus und Verlaufsbeurteilung von Astigmatismus.

Therapie & Nachsorge

In meiner Praxis in Brixen, Südtirol nutze ich modernste Verfahren, um Ihnen wieder eine dauerhaft klare Sicht zu ermöglichen:

1

Spezielle Kontaktlinsen

Formstabile oder Sklerallinsen gleichen die unregelmäßige Hornhaut aus und verbessern die Sehschärfe oft deutlich mehr als eine Brille.

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Cornea Collagen Crosslinking (CXL)

Die beste und wirksamste Behandlungsmöglichkeit des Keratokonus. Als erfahrener Augenchirurg mit Schwerpunkt Hornhautchirurgie empfehle ich, Priv.-Doz. Dr. Bernhard Steger, in den meisten Fällen von fortschreitendem Keratokonus ein Cornea Collagen Crosslinking. Durch eine Kombination aus Riboflavin (Vitamin B₂) und Bestrahlung mit UV-A-Licht werden die Kollagenfasern Ihrer Hornhaut dauerhaft vernetzt, was das Fortschreiten des Keratokonus stoppt. In vielen Fällen verbessert sich die Sehschärfe und die Verkrümmung der Hornhaut bildet sich etwas zurück.

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Intacs (Ringsegmente)

In manchen Fällen eignen sich diese kleinen ringförmigen Implantate im Hornhautstroma, um die unregelmäßige Verkrümmung der Hornhaut auszugleichen und dadurch Ihre Sehqualität zu steigern – besonders geeignet für mittelschwere Stadien ab dem Alter von 40 Jahren.

4

Hornhauttransplantation

In sehr fortgeschrittenen Fällen mit starker Vernarbung kann eine partielle oder vollständige Transplantation notwendig sein. Die anschließende Nachsorge umfasst regelmäßige Kontrollen und Feinabstimmung Ihrer Sehhilfen.

Nach jeder Behandlung empfiehlt Dr. Steger Kontrolltermine im Abstand von sechs bis zwölf Monaten. Vermeiden Sie starkes Reiben der Augen und tragen Sie UV-Schutz, um Ihre Hornhaut langfristig zu schonen.

Keratokonus-OP – Warum bei Prof. Steger? (Südtirol)

Als Ihr Chirurg für Hornhautoperationen sind Sie bei mir in den besten Händen. Sie profitieren von meiner langjährigen und internationalen Erfahrung bei der Behandlung von Keratokonus. 

Meine chirurgische Ausbildung erfolgte an der Medizinischen Universtität Innsbruck, gefolgt von einer Spezialisierung in Bereich Katarakt-, Hornhaut- und Laserchirurgie an der Universität von Liverpool (UK). 

Im Rahmen meiner assoziierten Professur für Augenheilkunde an der Medizinischen Universität Innsbruck führe ich ein schlagkräftiges und innovatives Forschungsteam mit Schwerpunkt Kataraktchirugie, Hornhauttransplantation und Keratokonus. Das hier generierte Wissen spiegelt sich in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen wieder und fließt 1:1 in die chirurgische Betreuung meiner Patienten an der Brixsana Private Clinic in Brixen, Südtirol. 

Dabei ist es mein Ziel, jeden Patienten ganzheitlich als Mensch mit individuellen Bedürfnissen zu verstehen und gemeinsam die ganzheitlich beste Lösung für jede Einzelperson zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Keratokonus ist eine fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut. Dadurch verschlechtert sich die Sehschärfe, besonders durch unscharfes, verzerrtes Sehen, bei meist einseitigem Beginn.

  • Rasches schlechteres Sehen trotz neuer Brille
  • Verzerrtes Bild (z. B. bei Lichtern)
  • Häufige Brillenänderungen
  • Lichtempfindlichkeit, Lichtkreise, Doppelbilder
  • Verschlechterung besonders im Jugendalter bis 30

Die genaue Ursache ist unklar. Wahrscheinlich spielen genetische Veranlagung, mechanische Belastung (z. B. häufiges Augenreiben), Allergien und oxidativer Stress eine Rolle.

Mittels Hornhauttopographie, Pachymetrie (Dickenmessung) und Spaltlampenuntersuchung. Eine frühe Diagnose ist entscheidend, um das Fortschreiten zu stoppen.

Nein, aber der Verlauf kann gestoppt oder deutlich verlangsamt werden – z. B. durch das Cornea Collagen Crosslinking (CXL). Das Ziel ist es, eine stabile Sehkraft zu erhalten und Operationen zu vermeiden.

Crosslinking ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem Vitamin B2 (Riboflavin) und UV-Licht die Hornhaut stabilisieren. Es stärkt die Hornhautstruktur und stoppt das Fortschreiten des Keratokonus – besonders effektiv im Frühstadium.

Im Frühstadium ja. Bei fortgeschrittenem Keratokonus sind meist spezielle Kontaktlinsen (formstabil, Sklerallinsen) notwendig, um die Sehqualität zu verbessern.

  • Crosslinking zur Stabilisierung
  • Intrakorneale Ringsegmente (z. B. INTACS, Kerarings) zur Hornhautverformung
  • Hornhauttransplantation (Penetrating Keratoplasty oder DALK) bei starker Trübung oder fortgeschrittenem Verlauf

Diese Kunststoffsegmente werden in die Hornhaut eingesetzt, um ihre Form zu stabilisieren und zu verbessern – besonders hilfreich bei mittlerem Keratokonus.

Nur bei sehr fortgeschrittenem Keratokonus, wenn alle anderen Therapien ausgeschöpft sind und die Hornhaut stark getrübt oder vernarbt ist.

Keratokonus schreitet meist über Jahre hinweg langsam fort, insbesondere im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Frühes Erkennen und rechtzeitiges Crosslinking können das Fortschreiten stoppen.

Wenn bei Ihnen die Notwendigkeit für ein Crosslinking festgestellt wird, erhalten Sie einen Kostenvoranschlag in meiner Ordination. Gerne können Sie dazu auch eine Anfrage an mich schicken.

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