Augenchrirug Dr. Bernhard Steger

von Augenchirurg Prof. Dr. Bernhard Steger (Brixen, Südtirol)

Ihr Augenchirurg Priv.-Doz. Dr. Bernhard Steger darf sich durch seine Tätigkeit als Hornhautchirurg an der Medizinischen Universität Innsbruck und Spezialisierung für lamelläre Hornhautchirurgie an der Universität von Liverpool, UK, als einer der erfahrensten Augenchirurgen für dieses Spezialgebiet im deutschsprachigen Raum bezeichnen.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen der Hornhaut verbleibt in manchen Fällen die Hornhauttransplantation als einzige Alternative, um Ihre Sehkraft zu verbessern. Es gibt verschiedene Techniken, je nach Art und Lage der Schädigung. Als spezialisierter Augenchirurg biete ich Ihnen individuell abgestimmte Lösungen nach dem neuesten Stand der medizinischen Technik.

DMEK – Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty

Die DMEK ist ein besonders schonendes Verfahren der Hornhauttransplantation, bei dem ausschließlich die innere Zellschicht der Hornhaut (das Endothel) ersetzt wird. Diese minimalinvasive Methode eignet sich vor allem bei Erkrankungen wie der Fuchs-Endotheldystrophie oder bullösen Keratopathien.

Vorteile der DMEK:

  • Sehr kleiner Schnitt, daher schnelle Heilung
  • Geringes Risiko für Abstoßungsreaktionen
  • Exzellente Sehschärfe bereits wenige Wochen nach der Operation

Die DMEK ist heute das Standardverfahren für Patienten mit Endothelerkrankungen der Hornhaut – mit überdurchschnittlich guten Langzeitergebnissen.

DALK – Deep Anterior Lamellar Keratoplasty

Die DALK ist ein teilweiser Austausch der Hornhaut, bei dem die vorderen Hornhautschichten entfernt und ersetzt werden. Die innere Schicht (das Endothel) bleibt erhalten. Diese Technik eignet sich besonders bei Keratokonus, Hornhautnarben oder oberflächlichen Trübungen.

Ihre Vorteile mit DALK:

  • Geringeres Risiko für immunologische Abstoßung, da körpereigenes Endothel erhalten bleibt
  • Gute optische Ergebnisse nach Nahtentfernung
  • Bewährtes Verfahren bei nicht-endothelialen Hornhauterkrankungen

Nach der vollständigen Heilung und Entfernung der Fäden (in der Regel nach ca. einem Jahr) kann die Sehkraft erheblich verbessert werden.

PKP – Penetrierende Keratoplastik

Die PKP (auch „durchgreifende Hornhauttransplantation“) ist die klassische Form der Transplantation, bei der alle Schichten der Hornhaut in voller Dicke ersetzt werden. Sie wird bei ausgedehnten Hornhautschäden, Infektionen, Perforationen oder fortgeschrittener Trübung eingesetzt.

PKP auf einen Blick:

  • Vollständiger Ersatz der Hornhaut
  • Anwendung bei komplexen oder fortgeschrittenen Erkrankungen
  • Nach längerer Heilungsphase gutes Sehvermögen möglich

Die PKP stellt bei schwerwiegenden Hornhauterkrankungen eine verlässliche Lösung dar – sorgfältige Nachsorge ist hier besonders wichtig.

Individuelle Beratung und modernste Technik

Welche Methode für Sie die richtige ist, hängt von der genauen Diagnose und dem Zustand Ihrer Hornhaut ab. In einem persönlichen Beratungsgespräch informiere ich Sie gerne ausführlich in meiner Praxis als Augenarzt in Brixen, Südtirol, um individuell die beste Lösung für Ihr Auge zu finden. 

Hornhauttransplantation – Warum bei Prof. Steger? (Südtirol)

Als Ihr Chirurg für Hornhautoperationen sind Sie bei mir in den besten Händen. Sie profitieren von meiner langjährigen und internationalen Erfahrung bei Hornhauttransplantationen. 

Meine chirurgische Ausbildung erfolgte an der Medizinischen Universtität Innsbruck, gefolgt von einer Spezialisierung in Bereich Katarakt-, Hornhaut- und Laserchirurgie an der Universität von Liverpool (UK). 

Im Rahmen meiner assoziierten Professur für Augenheilkunde an der Medizinischen Universität Innsbruck führe ich ein schlagkräftiges und innovatives Forschungsteam mit Schwerpunkt Kataraktchirugie, Hornhauttransplantation und Keratokonus. Das hier generierte Wissen spiegelt sich in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen wieder und fließt 1:1 in die chirurgische Betreuung meiner Patienten an der Brixsana Private Clinic in Brixen, Südtirol. 

Dabei ist es mein Ziel, jeden Patienten ganzheitlich als Mensch mit individuellen Bedürfnissen zu verstehen und gemeinsam die ganzheitlich beste Lösung für jede Einzelperson zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Bei einer Hornhauttransplantation (Keratoplastik) wird die erkrankte oder vernarbte Hornhaut durch gesundes Spendergewebe ersetzt, um das Sehvermögen zu verbessern oder zu erhalten.

Eine Transplantation ist nötig bei:

  • Keratokonus (fortgeschritten)
  • Hornhautnarben (z. B. nach Infektionen oder Verletzungen)
  • Fuchs-Endotheldystrophie
  • Hornhauteintrübung nach Grauer Star OP (Pseudophake bullöse Keratopathie, PBK)
  • Schwellung oder Trübung der Hornhaut
  • Nach gescheiterten anderen Behandlungen

  • PKP (Penetrierende Keratoplastik): Vollschichttransplantation der gesamten Hornhaut
  • DMEK / DSAEK: Teiltransplantation des Endothels bei Endotheldystrophie
  • DALK: Teiltransplantation bei Keratokonus oder Hornhautnarben (nur äußere Schichten)

Die OP erfolgt in örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose. Je nach Technik wird ein Teil oder die gesamte Hornhaut entfernt und durch Spendergewebe ersetzt. Die Naht bleibt meist mehrere Monate oder länger im Auge.

Die Heilung ist langsam, oft über 6 bis 12 Monate. In dieser Zeit sind regelmäßige Kontrollen nötig. Die Sehkraft verbessert sich meist schrittweise.

Ja, Abstoßungsreaktionen sind möglich, aber in den meisten Fällen mit Kortison-Augentropfen gut behandelbar. Das Risiko liegt je nach OP-Technik und Grunderkrankung bei ca. 10–20 %.

Sehr gut – besonders bei modernen Techniken wie DMEK oder DALK. Viele Patient:innen erreichen eine deutliche Sehverbesserung oder vollständige Wiederherstellung der Sehkraft mit Kontaktlinsen oder Brille.

Das Sehvermögen verbessert sich langsam über Wochen bis Monate. Bei DMEK teilweise schon nach wenigen Wochen, bei PKP dauert es oft länger.

Ja, häufig ist eine Brillen- oder Kontaktlinsenkorrektur weiterhin nötig, da eine exakte Anpassung der Hornhautkrümmung chirurgisch nicht immer möglich ist.

In vielen Fällen über 10–20 Jahre oder lebenslang, je nach Ursache und Nachsorge. Eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle ist entscheidend für die Langzeitstabilität.

In frühen Stadien – z. B. bei Keratokonus – können Crosslinking, Spezialkontaktlinsen oder Ringimplantate helfen. Eine Transplantation ist meist die letzte Option, wenn andere Maßnahmen nicht mehr ausreichen.